Die Akromegalie ist eine seltene Erkrankung mit schleichendem Verlauf. Deshalb wird sie oft erst sehr spät entdeckt und behandelt, denn:
- Es gibt so wenige Fälle von Akromegalie, dass die meisten Ärzte sie nie zu sehen bekommen. Lediglich Endokrinologen sind mit dem Krankheitsbild aus eigener Anschauung vertraut.
- Die Veränderungen und Beschwerden entwickeln sich so langsam, dass die Patienten sie oft nicht bemerken oder auf den natürlichen Alterungsprozess schieben.
Dadurch kommt es oft erst 8-10 Jahre nach dem Auftreten der Krankheit zu einer Diagnose und dem Beginn einer Therapie.
Anzeichen für eine Akromegalie sind unter anderem zunehmende Schuh-, Handschuh- und Hutgröße, vermehrter Haarwuchs, dicker werdende Haut, zunehmende Fehlstellung des Gebisses, Überschuss an Gelenkknorpel oder ein Kropf. Weiterhin können Kopf- und Knochenschmerzen, Abgeschlagenheit, Schnarchen und nächtlicher Atemstillstand auftreten. Hat das Adenom eine kritische Größe erreicht, kann es unter Umständen auf die Kreuzung der Sehnerven drücken und so zu Sehstörungen bis hin zu Gesichtsfeldausfällen führen.

- Vorwölbung der Stirn
- Vergrößerung der Lidwülste
- Vergrößerung der Nase
- Vergrößerung der Lippen und der Zunge
- Vergrößerung des Kinns und des Unterkiefers, Überbiss
- Vergrößerung der Hände, Zunahme der Handschuhgröße
- Vergrößerung der Füße, Zunahme der Schuhgröße
- Vergrößerung der Schilddrüse
- Vergrößerung des Herzens
- Vergrößerung der Nebennieren
- Abscheidung einer milchähnlichen Flüssigkeit aus den Brustwarzen
- Polypen im Darm
- Verdickter Darm
- Gelenkbeschwerden und Einschränkung der Beweglichkeit
- Sehstörungen durch Druck auf den Sehnerv





Neue Entwicklungen für die Behandlung der Akromegalie