Die Symptome machen sich erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung bemerkbar. Durch die Größenzunahme des Tumors oder seine Ausbreitung in benachbarte Gewebe wie Lymphknoten und Skelett werden bestimmte Körperfunktionen gestört oder blockiert.
- Störungen des Harnabflusses
- nächtlicher Harndrang
- geringe Urinmengen
- Schmerzen beim Wasserlassen
- Erektionsstörungen
- Knochenschmerzen und -brüche
- neurologische Ausfälle durch Rückenmarksverletzung
- Gewichtsverlust
- Blutarmut
Die Untersuchung der Prostata sollte zum jährlichen Gesundheits-Check jedes Mannes ab dem 45. Lebensjahr gehören. Je früher der Prostatakrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Die digital-rektale Untersuchung ist die erste Möglichkeit der Früherkennung. Dabei tastet der Arzt mit dem Finger durch den Mastdarm die Oberfläche der Prostata auf Unebenheiten, Knoten und Verhärtungen ab.
Ergänzt wird diese Untersuchung durch die Messung des PSA-Blutspiegels (PSA = Prostata spezifisches Antigen). Die Prostata bildet diesen Eiweißstoff, der im Blut normalerweise nur in geringsten Mengen nachzuweisen ist. Ist der PSA-Wert erhöht, kann dies ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein. Da auch eine gutartige Vergrößerung oder eine Entzündung der Prostata zu einem erhöhten PSA-Wert führen, sind weitere Untersuchungen erforderlich.
Beträgt der PSA-Wert mehr als 4,0 ng/ml, wird eine Biopsie durchgeführt: Dazu entnimmt man mit einer sehr feinen Hohlnadel Gewebeproben aus der Prostata.





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