Die Betroffenen können bestimmte willkürliche Bewegungen der entsprechenden Körperregion (meist der Extremitäten oder auch einer Körperseite) nur eingeschränkt ausführen. Dies kann zu erheblichen Behinderungen im alltäglichen Leben führen.
Für die Diagnose der Spastik muss eine sorgfältige klinisch-neurologische Untersuchung erfolgen, die sich insbesondere auf die zugrunde liegende neurologische Erkrankung konzentriert. Da sich die Spastik nach akuten Nervenschädigungen in der Regel erst nach Wochen oder Monaten entwickelt, muss die Untersuchung auch zurückliegende Ereignisse wie Schlaganfall, Infektionen, Unfälle oder Operationen an der Wirbelsäule berücksichtigen.



