Wird das erste motorische Neuron (Upper Motor Neuron) durch eine neurologische Erkrankung geschädigt (etwa nach einem Schlaganfall, bei einer Querschnittslähmung oder im Verlauf einer Multiplen Sklerose), entwickelt sich daraus häufig eine spastische Bewegungsstörung.
Vor allem durch die Häufigkeit von Schlaganfällen – in Deutschland schätzt man etwa 250.000 pro Jahr – ist die Spastik ein weit verbreitetes neurologisches Symptom. Motorische Behinderungen treten bei etwa 90% der Schlaganfälle auf.


