Zur Diagnose eines Wachstumshormonmangels stellt man fest, ob Knochenalter, biologisches Alter und Längenalter übereinstimmen. Bei Patienten mit Wachstumshormonmangel ist das, anders als bei gesunden Menschen, nicht der Fall.
- Zur Feststellung des Knochenalters macht man eine Röntgenaufnahme der linken Hand, weil hier die Knochen langsam und regelmäßig verknöchern. Diese Aufnahme vergleicht man mit den Röntgenbildern der Handknochen normal entwickelter Kinder, um zu bestimmen, ob die Knochenentwicklung dem Alter des Patienten entspricht.
- Als „biologisches Alter“ bezeichnet man den Entwicklungsstand des Kindes.
- Das „Längenalter“ ist die Körpergröße, die für ein Kind in einem bestimmten Alter normal ist.
Um einen Wachstumshormonmangel abzuklären, sind zusätzlich Blutuntersuchungen und zwei Tests notwendig, bei denen die Produktion des Wachstumshormons durch verschiedene Substanzen angeregt wird (Wachstumshormon-Stimulationstests).
Blutuntersuchung: IGF-1 und IGF-BP-3
Wachstumshormon löst im Körper unter anderem die Bildung von zwei Substanzen, IGF-1 und IGF-BP-3, aus. Ihre Konzentration im Blut kann man relativ einfach feststellen. Ergibt die Messung, dass zuwenig davon im Körper vorhanden ist, muss der Spiegel des Wachstumshormons selbst überprüft werden.



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