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Wissenswertes zu Wachstumshormonmangel


Kinder und Jugendliche mit einem Mangel an Wachstumshormon wachsen im Vergleich zu Gleichaltrigen weniger und langsamer. Typisch sind außerdem folgende Symptome:

  • Kleinwuchs mit normaler Proportionierung von Armen, Beinen und Rumpf
  • Verzögerung der Knochenreifung (z. B. des Handskeletts)
  • kleine Hände und Füße
  • puppenartiges, kleines Gesicht
  • kleinkindlich runde Proportionen durch ein vermehrtes Unterhaut-Fettgewebe, besonders am Rumpf
  • verringerte Muskelmasse, verringerte Muskelkraft
  • niedrige Blutzuckerspiegel, besonders bei kleinen Kindern
  • Mangel an Kraft und Energie
  • dünne, trockene Haut
  • kindlich helle Stimme
  • bei Jungen häufig kleiner Penis

Wird der Mangel nicht durch die Gabe von Wachstumshormon ausgeglichen, bleiben Kinder mit Wachstumshormonmangel kleinwüchsig und erreichen letztendlich nur eine Körpergröße von 130–140 cm.

Erwachsene mit Wachstumshormonmangel leiden häufig unter Müdigkeit, sind energielos und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder das Gefühl, Aufgaben nicht zu Ende bringen zu können: Begleiterscheinungen der Krankheit, die ihre Lebensqualität beeinträchtigen.

Außerdem haben Erwachsene mit Wachstumshormonmangel eine geringere Knochendichte als Gesunde. Damit steigt das Risiko von Knochenbrüchen. Dazu kommen ein höherer Körperfettanteil, weniger Muskelmasse und eine geringere Belastbarkeit sowie ein erhöhter Cholesterinspiegel. All das wirkt sich langfristig auf die Gesundheit aus und kann das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen erhöhen.


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