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Wissenswertes zu Akromegalie


Die Akromegalie wird durch ein Adenom (eine gutartige Geschwulst) im Vorderlappen der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) verursacht und ist sehr selten: Von 1 Million Menschen erkranken jedes Jahr nur drei bis vier. In Deutschland gibt es also weniger als 300 Neuerkrankungen jährlich.

Den Namen „Akromegalie“ erhielt die Krankheit von dem Pariser Neurologen Pierre Marie, der in den äußeren Merkmalen der Betroffenen erstmals ein Krankheitsbild erkannte. Es ist geprägt durch ein übermäßiges Wachstum (μεγαλος/megalos = groß) der Körperspitzen (ακρος/akros = die Spitze), also z.B. der Hände, der Füße, des Kinns und der Nase. Aber auch innere Organe wie Herz, Leber und Schilddrüse sind betroffen.

Die eigentliche Ursache der Krankheit – eine Veränderung der Hirnanhangsdrüse – wurde allerdings erst später von einem anderen Arzt namens Oskar Minkowski erkannt.