Wachstumsstörung – Wachstumshormon-mangel

Ein Wachstumshormonmangel entsteht oft aufgrund von Beeinträchtigungen am Hypothalamus oder an der Hypophyse und hat vielfache negative Auswirkungen auf die davon betroffenen Kinder und Erwachsenen: Wachstumsstörungen, Stoffwechselstörungen usw. Erfahren Sie bei Ipsen mehr über diese Erkrankung und die Möglichkeiten zur Diagnose und Behandlung.

 

Der Mangel an Wachstumshormon (GH) wird durch eine substitutive Hormontherapie (synthetische Form von Wachstumshormon, das dem natürlichen Humanhormon ähnlich ist) behandelt. Diese wird durch einen Facharzt unter Berücksichtigung der Gegenanzeigen verschrieben. Dieses rekombinante Wachstumshormon wird dem Patienten täglich abends vor dem Schlafengehen durch subkutane Injektion verabreicht. Die Injektionen können mit Hilfe eines Injektionsstifts von dem Patienten selbst, einem Angehörigen oder einem Krankenpfleger verabreicht werden. Dieser ähnelt den Insulinspritzen, die von Diabetikern benutzt werden.

Die Behandlungsdauer ist für jeden Patienten verschieden und hängt zusätzlich von dem Alter ab, in dem der Wachstumshormonmangel aufgetreten ist.

  • Der in der Kindheit erworbene GH-Mangel muss von Ärzten ständig neu bewertet werden: im Laufe der Jahre im Follow-up des Patienten (Überwachung von Gewicht, Größe und guter Behandlungstoleranz). Die Behandlung kann u. U. im Erwachsenenalter abgesetzt werden.
  • Der im Erwachsenenalter erworbene GH-Mangel erfordert generell eine Therapie auf Lebenszeit; es kann jedoch vorkommen, dass der behandelnde Endokrinologe beschließt, die Therapie im Alter abzusetzen.

Eine Erkrankung, die zwischen 1/4.000 und 1/10.000 Personen betrifft

Generell späte Diagnose

Letzte Aktualisierung 09/11/2016